Montag, 1. Januar 2018

Weihnachtszeit: Mein Dezember


Ja, wir haben schon Januar und nein, ich bin nicht zu 100% abergläubig. Wie komme ich darauf? Man soll ja eigentlich Dinge die im letzten Jahr geschehen sind im letzten Jahr lassen und nicht mit ins neue Jahr nehmen oder mit sich tragen. Aber bei diesem Beitrag handelt es sich eig. um einen Monatsrückblick.

Zuerst möchte ich dir ein frohes, neues Jahr wünschen! Ich hoffe, dass du gut ins Jahr 2018 gerutscht bist. Noch liege ich sehr nach am Dezember, deswegen wird es einen Monatsrückblick geben, damit ich zu mindestens ein wenig abschließen kann mit dem, was alles im Dezember passiert ist. Es ist im Dezember so viel passiert, aber, wenn ich ehrlich sein soll kann ich mich auch nicht mehr an alles oder vieles nicht mehr erinnern. Zum Glück gibt es ja Fotos, die einen an einiges zurück erinnern können. Und so auch dieser Monatsrückblick ist mit Fotos ausgestattet, die meinen Dezember wieder geben. Dieser Rückblick ist recht kurz und knackig zusammen gefasst, denn die Zeit ist viel schneller an mit vorbei gezogen, als ich mich zurück lehnen konnte und die Zeit mit der Familie verbringen und genießen konnte. 


Erlebt: Nikolaus / Sport / Arbeit / Uni / arbeitsfreies und verschneites Wochenende / Weihnachtsmarkt / Weihnachtsfeier von der Arbeit / Fahrt nach Polen / unruhige Weihnachten / viel zu viel Böses 
Geliebt: Yves Rocher Handcreme in Mango und Koriander 
Weglaufen, hätte ich können vor: der Weihnachtszeit 

Natürlich ist der Dezember ein sehr schöner Monat, aber man kann die Uni, Arbeit und alles anderes, was einem nicht zu 100% Spaß macht abschaltet und sich auf Weihnachten freuen, denn man muss auch seinen Aufgaben nachgehen. Für mich war es leider viel zu stressig, somit kann ich froh sein, dass ich schon recht früh all meine Geschenke gekauft hatte und mich so auf die Uni, Arbeit, meinen Blog und meine Liebsten kümmern konnte. Als ich dann endlich frei hatte konnte ich jedoch nicht wirklich Luft holen, denn es ging nach Polen zu meiner Oma und wenn es nach Polen geht heißt es für uns; NICHT entspannen, sondern arbeiten. Also das totale Gegenteil von Urlaub. Warum eigentlich arbeiten? Weil meine Oma Hilfe braucht. Im Sommer wurde ihre Wohnung überschwemmt und sollte eigentlich schon längst renoviert werden, aber die Versicherungen wollen nicht zahlen. Nebenbei kümmert sich meine Oma um ihre querschnittsgelähmte Schwester. Mittlerweile fast schon komplett gelähmt, weil die eigenen Kindern sich nicht um ihre Mutter kümmern. Und eine Woche vor Weihnachten hat sie noch ein zwei jähriges Kind zum aufpassen bekommen, da die Mutter ein Kind gebären musste und keiner auf das zwei jährige Kind aufpassen konnte. Bei all den Sachen könnte man sich natürlich an den Kopf packen und weglaufen wollen, aber NEIN, dass machen wir nicht! Wir helfen unser Oma bzw. meine Mama ihrer Mama. Somit war Weihnachten alles andere als besinnlich und eine ruhige und schöne Zeit mit der Familie. Meine Schwester und ich haben uns um das kleine Kind gekümmert, während meine Mama und Oma voller Hektik das Abendmahl vorbereitet haben. Mein Papa durfte mal zur Abwechslung den Tannenbaum selbst schmücken und gegen 16 Uhr wurde auch schon zu "Abend" gegessen. Später, am späten Nachmittag ging es mit meiner Mama zur Tante sie zu pflegen und schon war Hl. Abend um. Ich denke mal, die kommenden Tage danach muss ich nicht weiter erzählen, denn diese waren ähnlich: das kleine Kind bespaßen, die Tante pflegen und endlich schlafen können. 



Gelesen: wahrscheinlich wieder nur für die Uni, eine Unmenge an Texten 
Geschaut: Paddington 2, Riverdale und vielleicht noch mehr, aber dran kann ich mich leider nicht erinnern ... 
Gelernt: Dankbar zu sein, dass ich nicht krank bin und nicht hungern muss, sowie Menschen um mich herum habe, die mich lieben und sich um mich kümmern 
Gegessen: viel zu viel Süßes sowie Herzhaftes 
Geshoppt: von meinen Eltern gesponsert; Stiefel und Sportkleidung 

Die Zeit nach Weihnachten hat mich so einiges vergessen lassen. Ich habe vollkommen vergessen, dass es draußen schön ruhig sein kann, wenn es geschneit hat oder, wenn es noch sehr früh ist oder viel zu spät, um allein unterwegs zu sein. Genau so, was ich vergessen habe, das Gefühl nach meinem ersten 5 km Lauf in 45 Minuten, aber ja, genau all dies habe ich vor Hl. Abend erlebt und war sehr dankbar dafür. Und nach Hl. Abend habe ich alles wahrgenommen, was ich zuvor nicht wirklich an mich ran lies. Ich habe immer mit dem Gedanken gelebt: Du bist gesund, hast ein Dach über dem Kopf, kannst genügend essen und es wird sich um dich gekümmert, wenn es dir nicht gut geht. Alles gut, der Welt um mich herum geht es so ähnlich. Tja, falsch gedacht und somit haben mir nach Hl. Abend tausende Fragen im Kopf den letzten Nerven geraubt. Ich hatte in dieser einen Woche so oft Kopfschmerzen, wie ich sie im ganzen Dezember nicht hatte. Um dir vielleicht einen Einblick in die Fragen zu geben:
"Wie kann man seine eigene Mutter so verkümmern lassen? Wegen ihr lebt man doch, wegen ihr hat man überhaupt die Möglichkeit bekommen auf die Welt zu kommen ... Wie kann die eigene Mutter einem so egal sein? Das sie nicht gepflegt wird, dass sie nicht genügend zu essen hat, dass sie ihre Medikamente nicht bekommt ... Und und und ..." Dies ist nur ein Ausschnitt, ich möchte dir weiteres ersparen, denn mich hat diese Woche schon genügend Kopfschmerzen und Tränen gekostet, dass ich darüber nicht mehr berichten möchte. Ich möchte nur all den Menschen einen Anstoß zum nachdenken geben, dass ihr DANKBAR sein sollt, dass ihr dieses Leben dank eurer Mutter und natürlich eurem Vater habt. Somit sollst du beiden Helfen, egal bei was und egal wie alt sie sind, denn sie haben dir auch geholfen, als du noch klein warst und sie werden dir auch immer helfen, egal was ist. Aber manchmal benötigen auch sie deine Hilfe und das ist deine Chance sich bei ihnen zu bedanken und zu revanchieren, für all das, was sie für dich getan haben.


Pläne bzw. Wünsche für den Dezember erreichet? 
- Mehr Dankbarkeit für die Geliebten 
- Minimalistischer Leben 
für mehr Informationen zu diesen zwei Punkten kannst du unter diesen Beitrag nachlesen 

So, aber hier lasse ich mal all meine negativen Gedanken und Erfahrungen aus diesem Monat weg und schaue mal auf die Sachen, die mir ganz gut gelungen sind. Dankbarkeit habe ich diesen Monat so viel es ging umgesetzt, denn es ist schön zu sehen, wie sich andere Freuen, dass man für sie Zeit hat und sie nicht nur eine Person im Leben eines anderen Menschen sind, sondern jemand sind, auf den man nicht verzichten möchte und kann. Minimalistischer Leben habe ich auch versucht und habe mir somit diesen Monat nur zwei Sachen gekauft eine Handcreme vom Yves Rocher, in die ich mich auf Anhieb verliebt habe und ein Wimpernserum, was ich schon etwas länger im Visier hatte. Somit habe ich meine Ziele ganz gut umgesetzt. Und hattest du für diesen Monat auch Ziele? 

Meine Beiträge im Dezember, für die Personen, die es vielleicht nicht immer auf meinen Blog geschafft habe, liste ich noch mal die Beiträge und/oder Labels aus dem Monat Dezember auf:

- Alle Blogbeiträge aus dem Dezember
- Rezepte: Kokosmakronen, Nussschnitten, Speck-Käse Schnecken 
- DIY: Geschenk-Ideen für den 6. Dezember, Geschenke einpacken
- Lifestyle: Monatsziele, meine Weihnachtszeit, Geschenkideen
- Adventskalender: Türchen 1-7, Türchen 8-14, Türchen 15-21, Türchen 22-24
- Outfits: Pullover 1, Pullover 2, Silvester Outfits

Ich hoffe, dass du mir diesen zum größten Teil negativen Monatsrückblick nicht übel nimmst, aber die letzte Dezember Woche hat mich sehr mitgenommen. Ich habe vieles gelernt, gesehen und gehört, was ich lieber nie erfahren hätte, aber man kann auch nicht vor allem weg laufen. Lieber sich dem stellen und kämpfen, als die Augen und Ohren zu verschießen und dies zu ignorieren. 

Kommentare:

  1. Ich finde sowas gar nicht schlimm, und habe mich irgendwie über den Monatsrückblick gefreut. Die Bilder, die du mit eingebracht hast, sind auch richtig schön und untermalen total gut deine Erlebnisse. Ich wünsche dir natürlich auch alles Gute für das neue Jahr, muss aber genau wie du zugeben, dass ich immer noch ein wenig im Dezember bin, haha! Da sind solche Rückblicke immer sehr hilfreich :)
    Ganz liebe Grüße
    Lara

    www.verylara.com

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    1. Ich danke dir Lara!
      Ich wünsche dir ein frohes Neues und nur die besten Wünsche :)
      Liebe Grüße ;)

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  2. Die Art wie du diesen monatlichen Rückblick gestaltet hast gefällt mir total gut. Ist super angenehm zu lesen :) Ich überlege auch schon wieder mir mal ein wenig neue Sportkleidung zu gönnen.. man fühlt sich einfach so viel besser dadurch.. wobei ich sagen muss dass ich meine schon etwas abgetanzten schwarten Leggins und Tops auch irgendwo liebe haha :D
    Alles Liebe und einen wundervollen Start in 2018, Lea von http://leachristind.blogspot.com

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    1. Das freut mich zu lesen, dann wird es demnächst jeden Monat solch einen Rückblick geben ;) Hahah, damit kannst du nichts falsch machen, denn wenn du trainierst, so verändert sich ja auch ein Körper und somit deine Kleidergröße ;) Natürlich musst du nicht auf die "ältere" Kleidung verzichten. Du kannst sie immer abwechselnd tragen :)
      Ich wünsche dir auch alles Liebe und einen wundervollen Start in 2018 :)

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  3. Liebe Magdaeva,

    deinen Rückblick habe ich sehr gern gelesen; er ist so persönlich und ehrlich geschrieben!

    Ich hoffe du bist wunderbar ins neue Jahr gestartet.

    Liebste Grüße,
    Sarah

    www.vintage-diary.com

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    1. Das ist schön zu lesen :)
      Ich hoffe, dass du auch wunderbar ins neue Jahr gestartet bist :)
      Liebe Grüße :)

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  4. Ein schöner, wenn auch etwas trauriger Rückblick! Die Bilder gefallen mir super. :)
    Ich hoffe du bist gut in das neue Jahr gestartet und bei deiner Familie läuft bald alles besser. Ich drücke die Daumen.
    Liebe Grüße,
    alina von http://alinapunkt.blogspot.de/

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    1. Ich danke dir für deine Worte! Ich hoffe, dass es demnächst besser gehen wird :)
      Ich hoffe, dass du gut ins neue Jahr gerutscht bist und noch wundervolle Tage haben wirst ;)
      Liebe Grüße :)

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  5. Tolle Bilder und alles Gute für 2018!
    Alles Liebe, Marie💗
    http://mariedyness.blogspot.de/

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    1. Danke dir, Marie!
      Ich wünsche dir auch nur das Beste fürs neue Jahr :)

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  6. Ein wunderschön geschriebener Post - auch wenn nicht alles so positiv ist. Und die Bilder dazu sind richtig toll! Ich wünsche dir alles Liebe und Gute für 2018 :-)
    Liebe Grüße, Cindy
    www.fraeulein-cinderella.de

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    1. Vielen Dank, meine liebe :)
      Ich wünsche dir auch alles Gute und Liebe fürs Jahr 2018 :)

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  7. Liebe Magda :) Mir ist eben übrigens aufgefallen, dass ich ausvershene Marta geschrieben habe, HAHAHAHAHA, aber leider war es dann schon zu spät. Kommt davon, dass die polnische Cousine meines Freundes so heißt und wir parallel zum Schreiben meines Kommentars noch über sie geredetet habe tja und dann kam es natürlich wie es kommen musste :D Sorry dafür :D <3 Das mit deiner Oma klingt überhaupt nicht schön.. toll, dass wenigstens ihr euch um sie kümmert, in meiner Familie sieht sowas leider nicht anders aus.. Familie kann manchmal die Pest sein, denn sie kann mehr Unglück, Trauer und schwere Gedanken bringen als es irgendwas anderes könnte. Aber umso mehr dankbar ist man dann für die Familienmitglieder, die einem am Herzen liegen, für einen da sind usw :) Kopf hoch. am Ende wendet sich immer alles zum Guten <3 Liebe Grüße

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    1. Alles gut ;)
      Oooh ja Familie ist echt ein Brocken. Manchmal hat man schöne und gute Zeiten und dann sind wieder die schweren und grauen Tage da, aber dass ist doch was eine Familie zusammen hält :)
      Ich hoffe und bete jeden Tag, dass es besser wird für meine Tante, denn niemand hat so ein Leben verdient. Also positiv werde ich auf jeden Fall denken!
      Liebe Grüße :)

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