Mittwoch, 8. November 2017

Nein! Halt, stopp, dass möchte ich nicht!


Ein neuer Monat und ich beginne direkt mit so einem Beitrag, aber dieser Beitrag hat etwas mit meiner Einstellung zu tun. Meine Einstellung zum Leben und zu anderen Personen. Ich habe ihn vor zwei/drei Wochen verfasst, nachdem ich mich mit einer Freundin getroffen habe. Ich hoffe, dass du ihn trotzdem dir durchlest und vielleicht kennst du ja so eine oder solche Situationen auch in deinem Leben.

Wahrscheinlich wird dies ein Beitrag denn ich irgendwann abends verfasst habe, denn heute habe ich mal wieder gemerkt, dass ich echt zufrieden mit meinem Leben bin! Ja, es sind öfters die Gedanken, wenn man mit einer Freundin spricht, die man lange nicht gesehen hat, bzw. wo der Kontakt wieder da ist. Ich muss zu geben, dass ich mich sehr freue, denn nach dem Abitur wollte ich viele Menschen aus meinem Jahrgang vergessen, denn die letzten zwei Jahre in der Oberstufe waren die schwersten und besch***ensten Jahre meines Lebens. Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich eine/zwei Freundinnen hatte, die mich da durchgeboxt haben und ich jetzt mit der Schule fertig bin und schon seit drei Jahren studiere. Ja, drei Jahre, eig. würde ich dann kommendes Semester mein Bachelor schreiben, aber das wird lange noch nicht so sein. Aber das ist eine andere Geschichte. 


Worauf ich hinaus wollte ist das Gespräch, nicht nur das eine in dieser Woche oder in der letzten Wochen, sondern auch noch viele andere Gespräche, die mich zum nachdenken bewegt haben. 
Und zwar sage ich: Halt, stopp! Keine negative Energie! 
Was meine ich damit? Mit der Freundin mit der ich mich getroffen habe, habe ich natürlich über das geredet, was momentan so im Alltag passiert und aktuell ist. Höhen und Tiefen, Unsicherheit und Angst, so wie das Leben halt ist. Das Leben ist offen für Überraschungen. Diese Freundin wirkte nicht negativ gestimmt, deswegen bin ich auch froh, denn sie hat mir ein wenig mehr die Augen geöffnet. Sie hat mir gezeigt, auch in schweren Zeit hat man Freunde um sich, die einem das Leben versüßen und zeigen, dass es noch weiter geht. Ja, sie ist ein Magnet des Positiven und der Liebe. Dafür bin ich dankbar. 
Aber andererseits habe ich in der Uni Leute um mich, die die ganze Zeit negativ gestimmt sind. Nur am nörgeln, dass sie so einen vollen Stundenplan haben, dann noch zur Arbeit müssen und dann noch die Bücher lesen müssen für die Uni und und und. Manchmal frage ich mich, ob das eines Tages nicht aufhört. Warum? Ganz einfach, weil ich mich mit allem abgefunden habe. Ich habe für mich entschieden, dass ich studieren möchte und studieren heißt für mich arbeiten im psychischen Sinne. Und dazu gehört eben das Vor- und oder Nachbereiten. Ich habe mich für die Arbeit neben dem Studium entschieden um sich Kleinigkeiten (für mein Hobby) oder Reisen zu erfüllen. Und ich habe mich dafür entschieden wissenschaftliche Bücher zu lesen um mehr über ein Thema zu erfahren, denn der Professor / die Professorin kann eben in 90 oder 180 Minuten nicht alle wichtigen Informationen zu einem Thema nennen. Auch, wenn ich in einem meiner letzten Beiträge gemeckert habe, dass diese wissenschaftlichen Schinken mir manchmal auf die Nerven gehen, dann aber nur, weil ich keine Motivation habe andere Bücher (wie Romane oder Co.) zu lesen und nicht, so wie meine Kommilitonen es denken: Och ne, noch mehr Arbeit. 
Ja, für mich ist es traurig, sowas tagtäglich zu hören. Die Ohren zu geheult bekommen, wie doof das Leben ist und alle anderen ein besseres Leben haben, denn sie bekommen alles hinterher geworfen. 
NEIN! Da muss ich sagen, dass du nicht verstehst, dass die Leute dafür auch gearbeitet haben.
Ich denke sehr oft darüber nach ob die Kommilitoninnen so über mich denken, dass ich alles geschenkt bekomme und ein super schönes Leben führe. Wie komme ich auf diese Idee? Weil sie mir immer solche Fragen stellen. Und da ist wieder ein negativer Gedanken, denn ich denke, dass sie über mich denken und ich mich nicht richtig verhalte bzw. in meinem Leben alles hinterher geworfen bekomme. 
Deswegen sage ich: Halt, Stopp, dass möchte ich nicht! 
Ich möchte kein Genörgel mehr und keine Beschwerden, dass das Leben so unfair ist. Wenn du nicht zufrieden bist, dann ändere es oder wenn dich eine Person mit ihrer Art und Weiße nervt, dann sprich mit ihr. Ich bin momentan an so einem Punkt angekommen, dass ich nicht mehr viel von meinem Leben erzähle, also den Kommilitoninnen, denn sonst entstehen ja immer ein falsches Bild.
Und warum vergesse ich sie nicht einfach so?
Wie würde ich denn dann studieren? Ich habe mir gesagt, lass es einfach nicht auf wirken und antworte immer lieb und denk dir, ach, ich bin zufrieden mit dem was ich habe und mache (neben der Uni). Und ich denke mir auch oft; positive Energie ist besser als negative, deswegen versuche ich die Mädels aufzumuntern und zu motivieren, aber lasse die negative Energie und mein Leben nicht zu nah an sie. 


Ich sage auch noch ein paar Worte zu mir und zwar habe ich tagtäglich natürlich keine super Laune, aber ich bemühe mich das Beste aus dem Tag zu machen und versuche positiver gestimmt zu sein, als in letzter Zeit (in den letzten zwei Semestern). Aber ich habe für mich entschlossen, dass ich nicht mehr unglücklich zu getextet werden möchte. Das Leben noch mehr genieße möchte, als mir die Tage so versauen zu lassen. Halt, Stopp, zu negativer Energie und verteile positive Energie. 

Warst du auch in einer solchen Situation? Oder bist du es? Was machst du bzw. was hast du gemacht, damit es dir besser geht? 

Kommentare:

  1. Sehr toller Post, der zum Nachdenken anregt!
    Alles Liebe, Marie💘
    http://mariedyness.blogspot.de/

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    1. Das ist schön zu hören :)

      Liebe Grüße :)

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  2. Sehr schöner Post, ganz toll geschrieben!

    Liebe Grüße
    Jimena von littlethingcalledlove.de

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    1. Ich danke dir, meine Liebe :)

      Liebe Grüße :)

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  3. Ein wunderbar geschriebener Post. Es ist einfach so, dass man nicht jeden Tag gute Laune hat, aber man sollte dennoch versuchen immer positiv an alles ran zu gehen. ;)

    Liebe Grüße
    Kathleen
    www.kathleensdream.de

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    1. Ich danke dir! Das stimmt, ich habe auch nicht immer die beste Laune, aber versuche mich immer an etwas positives fest zumachen :) Und so geht der Tag auch schnell um ;)

      Liebe Grüße :)

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  4. Schöner Beitrag. Zum Glück bin ich von Leuten umgeben, die wissen, dass das Leben voller Höhen und Tiefen ist. Die sich mit mir freuen wenn etwas Gutes passiert und die mich aufmuntern, wenn nicht alles läuft wie ich will.
    natürlich kenne ich auch die Nörgeln aber ich lasse mich davon nicht negativ beeinflussen.
    LG, Diana

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    1. Das freut mich zu lesen und da kannst du sehr froh drum sein! :) Das ist auf jeden Fall ein schönes Gefühl (:
      Eine sehr gute Einstellung meine Liebe! Dann verteilen wir lieber weiterhin positive Energie :)

      Liebe Grüße :)

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  5. Eine wirklich gute Einstellung, ich hoffe, die behältst du dir!

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    1. Ich gebe mein Bestes, aber nicht immer ist alles schön und gut :)
      Aber positiv denken hilft mir und ist auf jeden Fall besser, als, wenn ich mir alles schlecht reden würde ;)

      Liebe Grüße :)

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  6. Hallo nochmal,

    das ist ein interessanter Beitrag und ich kann dem was größtenteils schon gesagt worden ist nur zustimmen. Ich glaube viele Menschen verlieren sich zu schnell in ihrer schlechten Laune. Man hat leider mal schlechte Tage oder sogar Wochen oder die sogenannten "Pechsträhnen" aber alles geht vorbei und wenn man selbst versucht gegen die schlechte Laune und die Unlust anzukämpfen, kommt man da schneller wieder raus als man denkt! :)

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    1. Genau, allein mal Sachen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten lässt einen die Situation gar nicht so schlecht aussehen ;)

      Liebe Grüße :)

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  7. Was für ein schöner Beitrag meine liebe. Ich versuche in der letzten Zeit auch immer öfter die negative Energie aus meinem Leben verschwinden zu lassen und mich einfach auf die guten Dinge im Leben zu konzentrieren. Deine Bilder sind auch echt schön!

    Ganz liebe Grüße - Marlena von www.sparklingmind.de

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    1. Ich denke, dass man diese schlechte Energie selten direkt merkt, also es dauert, bis man sich bewusst wird, dass es einem herunter ziehet. Ich finde es super, dass du mit positiven Gedanken und Dingen eine andere Denkrichtung eingehen möchtest :)

      Liebe Grüße :)

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  8. superschöner beitrag! ich muss mir das auch oft vor augen rufen: sei ruhig. konzentriere dich auf die guten dinge und mecker nicht so viel rum. dabei versage ich ziemlich oft und steiegr mich in das negative oft rein :( ich drück dich! du machst das super!
    liebe grüße, feli von www.felinipralini.de

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    1. Ich bin auch jmd. der sich aufregt und nicht alles perfekt macht, aber ich bemühe mich nicht tagtäglich bei meinen Kommilitonen immer alles rau zu lassen, dafür ich habe ich den Sport :) Oder so wie du die eigene Ruhe ;)

      Liebe Grüße und ich danke dir :)

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